Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
MENU
DE EN

„Das Belgische Theater: Körper und Subjekt im Theater von de Keersmaeker, Fabre, Lauwers, Vandekeybus“


BA 02, BA 11,
Proseminar

Seit Mitte der 1980er Jahre verbreiten die Theatermacher Jan Fabre, Anne Teresa de Keersmaeker/ROSAS, Jan Lauwers/Needcompany und Wim Vandekeybus die belgische Kulturbotschaft auch auf deutschsprachigen Bühnen.

Ihre Grenzgänge zwischen bildender Kunst, Theater, Text und Tanz zeigen sich in innovativen Bewegungskonzepten, die das theatrale Feld stets neu befragen und ihr ganz eigenes Verständnis von Körper und Subjekt ins Spiel - ins Denken - bringen.

Mit dem Einsatz von Medium (Film, Videotanz) und Technik („Mikrophon-Theater“) entstand so eine neue Theaterästhetik, die sich weit über die Grenzen Belgiens hinaus behauptet: Sie bildet die Grundlage zum Verständnis vieler jüngerer Theatergruppen des deutsch- und englischsprachigen Raums und steht zudem in theoretischer Hinsicht im Zentrum von Hans Thies Lehmanns Konzept eines „postdramatischen“ Theaters.

Im Seminar sollen produktionsästhetische Verfahrensweisen beleuchtet, Körperkonzepte und damit zusammenhängende Subjektkonstruktionen der verschiedenen Gruppen in maßgebenden Theater- und Filmproduktionen anhand grundlegender theoretischer Texte diskutiert werden.



Prüfungsformen: Kurzreferat mit Thesenpapier für BA-Studierende (BA-Module 02 und 11) und Diplomstudierende (Teilnahmeschein/Proseminar)

Referat mit Thesenpapier und Hausarbeit (schriftliche Ausarbeitung des Referats) für Diplomstudierende (Leistungsschein/Proseminar)

… außerdem: Bereitschaft zur mündlichen Mitarbeit und
regelmäßige Teilnahme!


- Ein Zeitplan wird in der ersten Sitzung vorgestellt.
Referatsthemen werden spätestens in der 2. Sitzung am 23.10.07 vergeben! -