Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Das Theater der Wissenschaft


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Mit dem Ziel, die Spuren eines grundlegend theatralen Imaginären ausfindig zu machen, welches das scheinbar objektive Denken im Wissenschaftsdiskurs antreibt, wollen wir uns im Seminar Theater der Wissenschaft der Theatralität des (natur)wissenschaftlichen Experiments aus v.a. der Physiologie und Anatomie widmen.
Die theatralen Komponenten eines wissenschaftlichen Denkens, so wie es sich anhand maßgebender wissenschaftstheoretischer Texte - für die Autorennamen stehen wie Auguste Comte, Gaston Bachelard, Georges Canguilhem, Philipp Sarasin, Jean Starobinski - darstellt, werden wir analysieren und an Einzelphänomenen des 18. und 19. Jahrhunderts überprüfen und diskutieren.
In einem weiteren Schritt werden wir den weitestgehend kaum bekannten literarischen Texten sowie Kunst- und Ästhetikkonzeptionen von Wissenschaftlern dieses Zeitraums, die sich als das Heterogene einer wissenschaftlichen Episteme erweisen, nachgehen.

In diesem Zusammenhang ist zur Veranschaulichung des Gegenstandsbereichs eine Exkursion in das Medizinhistorische Museum der Charité, Berlin in die Ausstellungen „Dem Leben auf der Spur“ sowie „Vom Tatort ins Labor – Rechtsmediziner decken auf“ geplant.

Über die Modulleistungen der BA- und MA-Studierenden sowie ggf. über die Möglichkeit des Erwerbs von Credit Points im Modul „Außerfachliche Kompetenzen“ (AfK) wird in der ersten Sitzung am 17.04.09 gesprochen.


Vorbereitung zum Seminarbeginn: Bitte besuchen Sie bis Seminarbeginn die Ausstellung in der Schirn-Kunsthalle Frankfurt/Main „Darwin – Kunst und die Suche nach den Ursprüngen“.