Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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“Wunsch, Indianer zu werden” (Teil II)


BA ATW 06, BA ATW 09, BA ATW 10
MA ATW 02, MA ATW 04

“Wenn man doch ein Indianer wäre, gleich bereit, und auf dem rennenden Pferde, schief in der Luft, immer wieder kurz erzitterte über dem zitternden Boden, bis man die Sporen liess, denn es gab keinen Sporen, bis man die Zügel wegwarf, denn es gab keine Zügel, und kaum das Land vor sich als glatt gemähte Heide sah, schon ohne Pferdehals und Pferdekopf.” (Franz Kafka, 1912)

In Kooperation mit der Theaterfakultät der Utrecht School of Arts (Hogeschool voor de Kunsten Utrecht) werden in diesem interdisziplionären szenischen Projekt Fragen von Identität und Raum künstlerisch untersucht.

„ With the terms ‘identity’ and ‘space’ we are trying to examine the basic tention in a theatrical performance as such and are going to look for means to understand the importance of this tention in theory. At the same time we are looking for ways to develop tools and structures during the process of theatre-making. Substantive items will be developed from the inspiring works of Franz Kafka (freedom versus restriction), Samuel Beckett (theatre as a no time / no space world), Friedrich Hölderlin (his esthetic theory on tragic as basis for postdramatic semiotics) and Peter Sloterdijk (identity is not asking the question ‘What am I?’ but ‘Where am I?’)“

Nach der dritten gemeinsamen Arbeitsphase vom 18.-21. März 2010 (Gießen) wird die abschließende Phase mit einer Präsentation in Utrecht beim Festival aan de Werf vom 20.—23.5. 2010 sowie beim International Theatre School Festival ITS in Amsterdam im Juni folgen.

Es können nachträglich keine neuen Projektteilnehmer mehr aufgenommen werden.