Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Wunder der Prärie 2013: Laut geträumt


Journalistische Festivalbegleitung

zeitraumexit, Festivalleitung von Wunder der Prärie 2013, Internationales Festival für Performance, Kunst & Live Art in Mannheim, lädt uns ein, das Festival schreibend zu begleiten. Texte sollen vor Ort und zeitnah produziert und publiziert werden, d.h. 10 Tage auf dem Festival über Produktionen und Aktionen zu berichten. Genaue Formen (Größe der Gruppe, Arten und Weisen der Publikation, Produktion und Formen der Texte, Nutzung von Bildmedien...) werden gemeinsam entwickelt.

Vier verbindliche Termine in der Vorlesungszeit dienen der Organisation, erster inhaltlicher Positionsbestimmungen und der Vorbereitung aufs Festival und seine Produktionen – hierfür wird an einem Termin jemand aus dem zeitraumexit-Team zu Besuch kommen.

Das Festival:
Mit Fokus auf (stadt)architektonische Neuerungen bringt das Festival Kunst, aktuelle gesellschaftliche Prozesse und akute politische Fragestellungen zusammen. [...] Wunder der Prärie beschäftigt sich 2013 mit Umbrüchen und Wandel im städtischen Raum sowie den historischen und sozialen Kontexten dieser Veränderungen: US-Präsenz im Kalten Krieg - Einschnitte im Stadtbild - Verlust von Arbeitsplätzen. Wie wird sich das Gesamtgefüge der Stadt, wie ihre Atmosphäre verändern?
[...] Wunder der Prärie sieht die Veränderung der Stadt nicht nur aus dem Blickwinkel neuer Nutzungsmöglichkeiten der künftigen Freiflächen. Das Festival fragt danach, was in der Stadt ist, was dort anders sein kann oder werden soll. Dazu wird sich das Festival stärker als bisher in die Stadt begeben, dort mit künstlerischen Mitteln zum Stolperstein werden und den Diskurs suchen. (zeitraumexit, Pressekit)

Das Festival-Motto:
„Laut geträumt“ knüpft an das vorherige Festival mit dem Thema ‚Das Unmögliche wagen‘ an. Die Frage nach der Zukunft und ihrer Gestaltung erscheint uns absolut zentral. [...] Sehnsuchtsschlösser und Wolkenkuckucksheime zu bauen, das Unmögliche zuzulassen und die Schere im Kopf zu verbannen, das ist eine der Stärken von Kunst, die es zu nutzen gilt. Dazu eingeladen sind Künstler, die an ihnen unbekannten Orten aus der Begegnung - auch der Konfrontation - mit den Bewohnern Neues entstehen lassen. (zeitraumexit, Pressekit)

Zwei Thematiken, mit denen wir uns im Hinblick auf die Festivalbegleitung inhaltlich beschäftigen sollten, wären ,kollektiver Journalismus‘ und Stadtraum. Fragen im Hinblick auf Stereotypen des Kritikers/der Kritikern, auf Autorschaft als vereinzelte Praxis und eben nach Maßstäben oder Möglichkeiten eines (kollektiven?) Schreibens, wenn Journalismus und Festival sich treffen, wären zu stellen. Zudem ist der gute, alte Stadtraum als Kunstraum ein eigenes ,Genre‘ geworden – ist er trotzdem noch Möglichkeitsraum?

Zeitraum des Aufenthalts in Mannheim: 18.-28.09.2013.
Für Unterkunft wird seitens des Festivals gesorgt!