Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Szenische Konzerte


Die Erweiterung des Theatralitätsbegriffes im 20. Jahrhundert bezieht nicht nur zunehmend Beobachtungen in der Realität - außerhalb des Theaters - mit ein, sondern auch die Perspektive auf bis dahin hermetisch ausdifferenzierte andere Kunstformen wie z.B. den Konzertbetrieb (Vhgl. Niklas Luhmann Die Kunst der Gesellschaft). Die Teilnehmer des szenischen Projekts werden nach der Kenntnis ausgewählter Ansätze und Dokumentationen inszenierter Konzerte selbst die Möglichkeit haben, die Entstehung von Musik auf ihre dramatischen Qualitäten hin zu untersuchen, z.B. Instrumentalisten auf der Probebühne in Szene zu setzen und dabei sowohl die wichtigsten damit verbundenen medialen Parameter zu reflektieren (Kompositionskonzept, Klang, Raum, Licht, Video, Kostüme etc.) als damit auch die Rezeptionsweisen von Konzerten und ihren Vereinbarungen in Frage zu stellen. Eine Veranstaltung auch in Zusammenarbeit mit Musikern des Ensemble Moderns und der Hochschule für Musik und darstellende Künste Frankfurt.