Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Guy Debords Filme und die Theorie des Spektakels


Guy Debords Filmästhetik steht im engen Zusammenhang mit der Entwicklung seiner Theorie einer Gesellschaft des Spektakels (1967), die er 1988 mit seinen Kommentaren im Hinblick auf die Globalisierung der Gesellschaft erweitern und präzisieren wird. Zusammen mit dem 1994 posthum ausgestrahlten „Guy Debord, son art son temps“, hatte Guy Debord seit 1952 sieben Filme konzipiert und fertiggestellt, die ins Zentrum die Frage des Verhältnisses von Bild und Ton und deren Perzeption durch den Zuschauer stellen. Die DVD-Edition dieser inzwischen schon mythischen Werke, gibt die Chance, Debords Filmschaffen nun mit unserer eigenen heutigen Rezeption zu konfrontieren.
Es geht darum, anhand der Analyse der Filme und theoretischen Schriften, Debords Konzeption des Bildes und der Repräsentation, wie sie in den Filmen konzipiert sind, mit dem Konzept des Spektakels in seinen theoretischen Schriften zu konfrontieren.

Vorbereitende Literatur:
Guy Debord, Die Gesellschaft des Spektakels. Kommentare zur Gesellschaft des Spektakels, Berlin:Thiamat, 1996
Guy Debord, Gegen den Film: Filmskripte; poetische Aktionen, Hamburg: Ed.Nautilius 1978
Guy Debord, Complete Cinematic Works: Scripts, Still Documents, Edinbourgh: AK Press 2003
Guy Debord, Panegyrikus [= Panégyrique], Berlin, Ed.Thiamat, 1997

Für den Erwerb eines Leistungsscheins sind die regelmäßige Teilnahme, das Abhalten eines Referats sowie dessen schriftliche Ausarbeitung Voraussetzung. Für den Teilnahmeschein entfällt die schriftliche Hausarbeit.