Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Mothering - ein Bürgertheater


„Wäre der Mensch geschlechtslos, gäbe es nicht Mann und Weib, dann könnte man träumen, daß die Völker der Erde zu Freiheit und Gleichheit berufen seien. Indem aber Gott, der Herr, Mann und Weib schuf, hat er die Ungleichheit und die Abhängigkeit als eine Grundbedingung aller menschlichen Entwicklung gesetzt.“ (Wilhelm Heinrich Riehl: Die Naturgeschichte des Volkes als Grundlage für eine deutsche Social - Politik, 1873)
Seit Ende September haben sich Marburger Bürgerinnen nach einem von Beruf und Familie ausgefüllten Tag einmal wöchentlich getroffen um sich mit Mothering und dem geschlechtsunspezifischen Begriff des Kümmerns auseinanderzusetzen. Dabei ist eine Sammlung von zeitgenössischen und historischen Mütter- und Frauenbildern entstanden, die nun im Rahmen dieser Performance präsentiert werden.

mit freundlicher Unterstützung der Hessischen Theaterakademie, dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen und dem Kulturamt Giessen. Performance: Kathrin Ebmeier, Ute Gebhardt, Kerstin Jahn, Ursula Rath // Ton und Musik: Ana Berkenhoff // Konzept und Regie: Katrin Hylla // Hospitanz: Fabian Schmidt.


Premiere am 25.1.2015, 19.30 h, Hessisches Landestheater Marburg, Black Box
weitere Vorstellungen am 29.1. und 1.2.2015
Am 1.2. im Anschluss: Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Susanne Maurer (Uni Marburg) Vertreterinnen von „care revolution“ u.a.