Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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TALK.TALK


„TALK.TALK" ist eine Zusammenarbeit zwischen Romuald Krężel und Emmilou Rößling, die aus einer Forschung über Klang, Stimme und die Wirkung von Wiederholung im Rahmen von Heiner Goebbels' szenischem Projekt „On Sound" hervorgegangen ist. Die Performance nutzt den Mechanismus des menschlichen Mikrofons (Human Mic), wie es zuvor von vielen verschiedenen Personengruppen bei Kundgebungen und Demonstrationen verwendet wurde. Alles, was gesagt wird, wird kollektiv wiederholt. Selbst wenn einige weit entfernt sind, werden die Worte schließlich durch den Mund aller anderen zu ihnen gelangen. „TALK.TALK" nutzt diesen Mechanismus und erprobt die Auswirkungen der kollektiven Wiederholung auf eine Gruppe. Die beiden Performer*innen moderieren den Abend und führen das Publikum durch einen Parcours aus Worten und Tönen, die Versprechen, Alltagsdialoge, Sprechakte, lautmalerische Worte und Flüsterspiele bilden und versuchen, mit und durch Stimmen eine Gemeinschaft aufzubauen. Die Zuhörer*innen haben die Möglichkeit, die Aufführung zu entführen, ihre Gedanken zu dem Stück auszudrücken oder den Mechanismus des menschlichen Mikrofons mit ihrer eigenen Stimme zu erleben. „TALK.TALK“ lotet die Grenzen der Partizipation in einem performativen Kontext aus und will die Position der Zuschauer*innen im partizipativen Theater neu überdenken.

Thorough knowledge of the English language is required.

we really don’t want to tell you anything.
and it’s not enough if you just listen.
we talk. you talk.
talk.talk.
repeat.