Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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LIBUSSA / RIOT, DON'T DIET!


Ein emanzipatives Abenteuer zwischen Macht, Sex und Revolution
nach Motiven von Franz Grillparzer, Laurie Penny und vielen weiteren.

Muss die Revolution weiblich sein?, fragen die jungen Stimmen des internationalen Feminismus, wie zum Beispiel Laurie Penny, Autorin der Bücher „Fleischmarkt” und „Unsagbare Dinge”. Für sie sind Kapitalismus und die Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen untrennbar miteinander verbunden. Frauen verrichten den allergrößten Teil an unbezahlter Arbeit, während sie sich an der Tyrannei von Schönheitsidealen, Körperkontrolle und Stigmatisierung aufreiben. Der Dichter Franz Grillparzer beschrieb 1848 in seinem Drama „Libussa“ die Geschichte der Zivilisation als Unterwerfungsgeschichte der Frau unter den Mann und bediente sich dafür beim böhmischen Mythos über die Gründung der Stadt Prag. LIBUSSA / RIOT, DON'T DIET! erkundet den Zusammenhang von Geschlechterverhältnissen und Ökonomie.