Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Parcours durch postmigrantische und (lokale) postkoloniale choreographische Perspektiven


Was sind postmigrantische und postkoloniale Perspektiven im zeitgenössischen Tanz der freien Szene in Deutschland? Welche Artist-of-Color- Perspektiven werden choreographisch und performativ artikuliert? Welche post- oder de-kolonialen Anliegen gibt es in der deutschsprachigen Tanzlandschaft? Welche Themen stehen im Vordergrund und welche ästhetischen (Stil)Mittel werden entwickelt?



‚Postmigrantisch’ ist im künstlerischen Kontext im deutschsprachigen Raum seit der

​ ​Setzung der Berliner Intendantin Shermin Langhoff vor allem mit Theaterpraktiken von​ ​Künstler*Innen mit sogenanntem „Migrationshintergrund“ verknüpft. Im Gegensatz dazu werden postmigrantische und lokal artikulierte postkoloniale Perspektiven im Zeitgenössischen Tanz (noch) nicht weitläufig debattiert. Im Gegenteil, Zeitgenössischer Tanz wird oft noch immer weitgehend als per se ‚international’ verstanden. Dabei wird übersehen, dass Internationalität und Kosmopolitismus nicht mit Vielheit gleichzusetzen ist.


In diesem Sinne lädt der Parcours am 20.7.2018 zur Begegnung mit und dem Austausch über einige dieser postmigrantischen

​ und lokalen postkolonialen choreographischen Perspektiven ein, u.a. mit Beiträgen (live oder aus der Distanz) der folgenden Künstler*Innen:


Nuray Demir

O. Hyunsin Kim

Tümay Kilinçel

Hannah Ma

Zwoisy Mears-Clarke

Sara Mikolai

Ceren Oran

Hiba Shammout

Joana Tischkau

Julian Warner