Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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SCHWUNST


"Die kabarettistischen Szenen um Kunstkauf, weiße Bilder und Sex vor Lieblingskunstwerken wollen nicht viel mehr sein als kabarettistische Szenen um Kunstkauf, weiße Bilder und Sex vor Lieblingskunstwerken. Charmant, improvisiert, albern, nicht wichtig über den Augenblick hinaus. Aber ausgerechnet hier gelingt - wenn das Sprechen schneller geht als das Lesen, wenn durch mimische Stolperer eine Lücke entsteht, wenn mit Gesten das eben gesagt kommentiert oder gar negiert wird - ansatzweise etwas, was so vielen derzeitigen Gießener Aufführungen fehlt: Sich selbst und das Theater zu hinterfragen, herauszufordern und möglichst dabei nicht allzu ernst zu nehmen."
Frankfurter Rundschau, 10.6.2005

3. Platz des Dramatikerwettbewerbs 'stückwerk II', Leipzig