Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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How my life turned into a festival


"Unermüdliche Diskussionen und fröhliches Beisammensein bis spät in die Nacht" - kommt als Antwort auf das Stichwort "Rok", fragt man die DISKURSmacher von 2004. Rok Vevar war damals schon einmal zu Gast in Gießen, beim DISKURS "Hope" - dem "Auferstehungs-DISKURS". Damals streifte Rok Vevar mit einer Gruppe von Leuten im Rahmen von "WORK IN" durch das Gießener Stadtgebiet und zeigte überdies, gemeinsam mit Simona Semenič, die Performance: "A fistful of empty hands". Nachdem in der DISKURSwohnung wieder Ruhe eingekehrt war, entwickelte Rok Vevar 2005 aus den Fragen, Erfahrungen und Kontakten seiner DISKURSzeit gemeinsam mit Simona Semenič die Performance: "A Cartography of the Feature-Length Slide Show". 2009 nun kehrt Rok Vevar nach Gießen zurück und wird in seiner Lecture-Perfomance "How my life turn into a festival" eine "schonungslos ehrliche Aufarbeitung seiner Position im Rahmen eines internationalen Festivalnetzwerkes" vortragen. Auf diese "kritische" Haltung sind wir natürlich gespannt. Insbesondere bei jemandem, der jährlich in mindestens einer Jurorenposition zu finden ist und freuen uns auf einen profunden Kenner der west- und osteuropäischen Performing Arts.

Rok Vevar studierte etwa zeitgleich in Ljubljana an der "Faculty of Arts" im Fach "Comparative Literature Studies" und an der "Theatre and Puppetry School - Cosmopolitan Factory of Arts" . . . Im Anschluss daran an der "Academy for Theatre, Radio, Film und TV" im Fach "Theatre Directing Studies". Er arbeitet für ein knappes Dutzend Magazine, Zeitschriften, Kataloge und Programme als Autor, Kritiker und Publizist. Von 1999 - 2006 war er Mitherausgeber der Theaterzeitschrift "Maska". Als Regisseur und Dramaturg wirkte er an zahlreichen Tanz- und Theaterperformances mit, allem voran an den Stücken: "A fistful of empty hands" (2001), "Solo No Peak" (2003), "Chartography of a feature-length slide show" (2005), welche er gemeinsam mit Simona Semenič entwickelte, sowie "Thinking without banisters" und "Meeting" (beide 2006). Neben zahlreichen Lehraufträgen, u.a. an der Universität Nova Gorica und dem "Raszewski Theatre Institut" in Warschau forscht er derzeit in einem internationalen Gemeinschaftsprojekt zum Thema: "Autonomy and complexity: Research methodologies in contemporary dance". Als Mitglied der Künstlerischen Leitung wird er ab diesem Jahr das Tanz-Festival "Gibanica - Moving Cake" in Ljubljana mitgestalten und berät als Teil des "Expertenkomitees" in verschiedenen Ausschüssen das Kulturministerium der Republik Slovenien.