Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Reliquien der Auferstehung


„Reliquien der Auferstehung“ fragt nach Erinnerungsstücken, die mit der Auferstehung unmittelbar zu tun gehabt haben.
Dies beginnt schon damit, dass die Auferstehung an einem Sonntag geschehen ist und damit der Samstag als Sabbat-Tag nicht mehr der erste Tag der Woche war. Der in Rom verehrte Finger des Heiligen Thomas sowie der Fußabdruck Christi bei der Himmelfahrt gelten als hochverehrte Hinterlassenschaften. Jede konsekrierte Hostie, auf die das Lamm Gottes mit der Siegesfahne aufgeprägt ist, sowie jede Osterkerze verweisen uns auf die Auferstehung.
In Köln werden die Reliquien der Makkabäer in einem Goldschrein verehrt: 150 v.Chr. hatte die Witwe Salomene mit ihren 7 Söhnen ein grausames Martyrium in der sicheren Erwartung ihrer Auferstehung auf sich genommen.
So wie die Engel in weißen Gewändern am Grab den auferstandenen Christus bezeugt haben, so legen heute die Prämonstratenser mit ihrem weißen Ordenshabit im Gang durch die Zeit Zeugnis für die Auferstehung ab. Kurzum: Das wahre Leben liegt noch vor uns!