Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Innere Meute. Konzentrische Kreise (AT)


„Manche sprechen davon, dass der Beton sich, oft unerwartet und sprunghaft, strecke, und sie sagen das nicht ohne Liebe.“

"Innere Meute" ist das Portrait einer Stadt, derren Hochhäuser Wahrzeichen und Wachturm zugleich sind. Ein Rauschen legt sich in die Landschaft, die Bewohner bleiben sich auch aus der Nähe betrachtet schwarze Punkte: Die Kontrollinstanz der Hochhäuser wird plötzlich zur labilen Mitte der urbanen Struktur. Von dort aus beginnt die Zersetzung der Stadt durch die eigenen Bewohner, die sich in Meuten zusammenrotten.
"Innere Meute" stellt den durch Blicke konstruierten Prosablöcken O-Tonaufnahmen von Menschenmassen gegenüber, deren musikalische verfremdete Rhythmik und Melodik als musikalischer Spannungsbogen den Text fortschreibt.

Sprecherinnen: Ana Berkenhoff, Luise Voigt
Text/Regie/Sound: Björn Deigner
Mitarbeit Konzept/Regie: Malte Scholz
künstl. Mitarbeit/Musik: Simon Birgisson
Technik: Ursula Potyra, Helmut Becker
Dramaturgie/Redaktion: Manfred Hess

Diplom-Hörspiel in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk, der Hessischen Theaterakademie und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft.