Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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t. theisen und k. ebmeier sprechen seit letztem sommer über institutionen. und institutionskritik. Und die kritik an den institutionen der institutionskritik. und früher oder später, vielleicht gegen herbst, wollten wir etwas aus der institution universität entführen und der kunst einpflanzen. nicht ohne etwas anderes der kunst zu entreißen und es in der universität zu suchen. gefunden haben wir: hausarbeiten und gespräche. wir nahmen unsere gespräche nun auf. so im winter. und redeten unter anderem über: institutionen, gespräche, institutionalisierungen, f. breithaupt, kunst, relational aesthetics, zwischenraum, h. arendt, tiqqun, universität, j.lacan, hausarbeit, la jeune-fille, denken, installation, monster, kontingente emergenz, kapitalismus, kritik, m. foucault, j. Derrida. und vor allem darüber, wie wir uns „jetzt“ im 21.jahrhundert, vielleicht als generation/prekariat/klasse/netzwerk zu diesen positionieren. sollten. könnten. nun ist es frühling.
und wir schreiben eine hausarbeit. die gelesen werden soll. weil wir ihre dramaturgie aus unseren
gesprächen entwickelt haben. weil sie kunst ist. weil wir wieder für implizite leser_innen und nicht
für implizite nicht-leser_innen schreiben wollen. weil unsere gespräche öffentlich gemacht werden.
in videos und in einem text. in institutionen und in form von institutionalisierungen. als stück. zwischen performance und installation, zwischen bildender und darstellender kunst, als praktische theorie, als ein gesprächsbeitrag zu künstlerischen und akademischen handlungsmöglichkeiten im 21. jahrhundert.